Mediation

Foto: Peter Gordebeke

In einer Mediation versuchen zwei oder mehr Personen mithilfe eines Mediators oder einer Mediatorin einen Konflikt zu bewältigen. Das Ziel ist ein Win-Win-Ergebnis. Die Idee dahinter: Die Konfliktparteien (Mediand*innen) arbeiten eigenverantwortlich an einer Lösung. Der Mediator oder die Mediatorin leitet den Prozess.

Egal ob es um Trennung geht, Streit in der Nachbarschaft, Erbschaften oder Herausforderungen in einem Team: Mediation wird seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

Grundlagen

  • Freiwilligkeit: Die Mediand*innen nehmen aus freien Stücken an der Mediation teil.
  • Eigenverantwortlichkeit: Die Mediand*innen sprechen für sich und ihre Bedürfnisse und Interessen. Der Mediator bzw. die Mediatorin gibt keine Lösungen vor.
  • Vertraulichkeit: Was in einer Mediation besprochen wird, bleibt geheim (außer, es wird am Ende etwas anderes vereinbart). Auch der Mediator bzw. die Mediatorin darf diese Vertraulichkeit nicht brechen, er/sie darf auch vor Gericht nicht dazu befragt werden.
  • Allparteilichkeit: Der Mediator bzw. die Mediatorin arbeitet für alle Mediand*innen gleichermaßen.

Wie Mediation funktioniert

Streitereien eskalieren schnell – oft sehen Menschen in ihrem Ex-Partner, ihrer Nachbarin oder ihrer Kollegin nur noch einen Gegner. In einer Mediation werden solche Konflikte deeskaliert, weil die Mediand*innen mit Unterstützung der Mediatorin oder des Mediators in einem geordneten Verfahren ihre wirklichen Interessen äußern – und nicht nur die Positionen, auf die sie sich im Laufe der Zeit versteift haben.

Das Verfahren ist dafür in fünf Phasen aufgeteilt:

  1. Vereinbarung der Rahmenbedingungen für die Mediation
  2. Themensammlung
  3. Klärung der Interessen
  4. Lösungsfindung
  5. Vereinbarung

Es empfiehlt sich, ca. ein halbes Jahr nach einer Mediation eine weitere Sitzung abzuhalten, um die getroffene Vereinbarung zu evaluieren und falls nötig abzuändern.

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hallo@fellnermediation.com

+43 699 122 784 03

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